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zämestah - für eine solidarische Invalidenversicherung |
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Die Situation von Menschen, die eine IV-Rente beziehen, wird immer schwieriger. Mit der nächsten IV-Revision soll nun auch langjährigen Rentnerinnen, die unter einer Schmerzstörung oder einem Schleudertrauma leiden, die Rente weggenommen werden. Es soll aber auch sonst auf dem Buckel der Schwächsten gespart werden:
- langjährigen IV-Rentnerinnen, die unter einer Schmerzstörung leiden, soll die Rente weggenommen werden
- die IV-Renten sollen generell gesenkt werden (bei 50%iger Invalidität nur noch 37.5%-Rente)
- die Kinderrenten sollen auf 30% der IV-Rente gesenkt werden (bisher 40%)
- Anspruch auf eine ganze Rente soll erst ab einer Erwerbsunfähigkeit von 80% bestehen (bisher ab 70%).
Diese Sparübungen auf dem Buckel der Schwächsten lehnen wir ab. Stattdessen fordern wir folgende Sparmassnahmen, die gleichzeitig den Betroffenen helfen:
- Behindertenquoten für öffentliche und private Arbeitgeber ab einer bestimmten Grösse
- Keine IV-Renten mehr für Unfallopfer, die Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung erhalten
- Durchsetzung des IV-Regresses (Rückforderung der erbrachten IV-Leistungen bei Haftpflichtversicherungen)
- Verschlankung des überdimensionierten IV-Verwaltungsapparates.
Um diesen Forderungen zum Durchbruch zu verhelfen, fand am 30. Oktober 2010 auf dem Bundesplatz in Bern
eine Kundgebung statt unter dem Motto: Zämestah - für eine solidarische Invalidenversicherung.
www.zaemestah.ch
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